Bericht der SKS Sitzung vom 13.09.2011Bericht der SKS Sitzung vom 13.09.2011

Der Sozial-, Kultur- und Sportausschuss besichtigte in seiner Sitzung vom 13.09.2011 vier Spielplätze, die einer teilweisen Erneuerung bedürfen.

Die beiden Plätze in der Nordstadt („In den Mahden I und II“) und den Spielplatz in der Gymnasiumstraße, sowie den Platz in der Seestraße. Der Platz an der Gymnasiumstraße ist jedoch im Eigentum der Sparkasse.

Hier wäre vor der Aufwertung des Platzes mit der Sparkasse zu vereinbaren, dass der Platz auch für die Zukunft als Spielplatz zur Verfügung steht. Für den Platz an  der Seestraße wäre mit geringen Maßnahmen der Spielwert erheblich zu erhöhen.
Die Plätze in den Mahden erfüllen auf Grund fehlenden Pflege in keiner Weise ihren Zweck als Bolz-/Basketballplatz.

Aufsuchende Jugendsozialarbeit: Nachdem die ersten beiden Stelleninhaber sich nach kurzer Zeit als den Anforderungen nicht gewachsen erwiesen haben, konnte sich nun mit Herrn Preiser eine Fachkraft vorstellen, die einerseits durch ihren Tätigkeitsbericht über die letzten 6 Monate, andererseits über seinen persönlichen Auftritt die Mitglieder des Ausschusses überzeugen konnte.
Die Arbeit zeigte sich als vielfältiger und umfangreicher als gemeinhin angenommen.
Vor allem Jugendliche die bisher kaum in bestehenden Angeboten ihren Platz fanden seien seine „Hauptkundschaft“. Besonders Jugendliche mit schulischen Problemen bis hin zu Schulverweigerung und Drogenkonsum sähen in ihm eher einen Ansprechpartner, als dies Schule und Polizei seien. Er könne anders mit ihm anvertrauten Problemen umgehen, da er einer Schweigepflicht unterliege. Gerade diese Jugendlichen hätten sich ihm mit teilweise existentiellen Problemen geöffnet.
Er sehe sich als Bindeglied für Jugendliche, die den Kontakt zu diesen Institutionen scheuten.
Ein feststehendes Angebot seinerseits sei ein Boxtraining, bei dem es darum gehe an seiner Persönlichkeit und am Umgang mit seiner Gefühlswelt und Aggressionen zu arbeiten. Gerade die Disziplin und der „Ehrenkodex“ des Sportsgeistes würden hier erfahren und so mehr Einfluss haben als dies Belehrungen vermöchten.
Wünschenswert sei aus seiner Sicht die Einrichtung eines Stadtteilbüros in der Weststadt, da dort auf engem Raum viele Menschen mit wenig Freiräumen zusammen kämen. Hierdurch ergeben sich Probleme im Zusammenleben.

Obdachlosenunterkunft: Unklar bleibt weiterhin die gegenwärtig mehr als unbefriedigend organisierte Unterbringung Obdachloser in Heppenheim. Die im Volksmund als „Ostbahnhof“ bekannte Unterkunft wird in keiner Weise auch nur ansatzweise den geringsten Ansprüchen an gesunde Wohnverhältnisse gerecht.
Die abwartende Haltung des Bürgermeister lässt nicht auf eine baldige Lösung dieses bedauernswerten Zustand hoffen, wie in der Vergangenheit sei mit dem bevorzugten Partner in dieser Sache keine Einigung erzielt worden.

Bericht der SKS Sitzung vom 13.09.2011