Leere Versprechungen, keine ErfolgeLeere Versprechungen, keine Erfolge

Was waren es doch vollmundige Ankündigungen, denkt man an den Auftritt des damaligen Bürgermeisterkandidaten Rainer Burelbach am Metzendorfgebäude vor seinem überdimensionierten Konterfei im Schaufenster des Heppenheimer Sorgengebäudes in der Bachgass.

Dass er sich diesem Schandfleck als Bürgermeister persönlich annehmen werde, brachte ihm mit Sicherheit sehr viele Stimmen. Das sind fast drei Jahre her. Was hat sich in dieser Sache bisher getan? Nichts!

In der Stadtverordnetenversammlung und bei Bürgerversammlungen zählt er sehr gerne die vollendeten Bauvorhaben auf, die fast allesamt in der Amtszeit seines Vorgängers in die Wege geleitet worden waren. Man muss sich fragen, was kann er sich wirklich selbst als Erfolg zurechnen.
Hinter vorgehaltener Hand spricht man von chaotischen Verhältnissen in der Verwaltung. Vielleicht resultiert daraus auch die Kündigung einer sehr engagierten Mitarbeiterin, die besonders in sozialen Bereichen beispiellos agierte und sich diese Entscheidung mit Sicherheit nicht leicht gemacht hatte.
Dass man teure Straßenbaumaßnahmen so mal an der Stadtverordnetenversammlung vorbei beschließt, passt in seine Arbeitsweise und die des „Baustadtrats“.
Nun auch noch der Bruchsee, der kurz vor dem Kollaps steht (es wurde berichtet). Sehr oft haben SPD- und andere Fraktionen nach der Wasserqualität und deren Überprüfung in Ausschüssen und Stadtverordnetenversammlungen gefragt. Seitens der Verwaltung sah man keinen Anlass etwas zu unternehmen.
Bürgermeister Burelbach bezog sich auf die letzte Überprüfung 2005, die damals einen guten Zustand des Bruchsees bescheinigte. Er sehe keinen Handlungsbedarf, zumal es sich um keinen Badesee handeln würde.
Selbst der Hinweis in einer der letzten Sitzungen zu der zunehmenden Enten- und Graugänsepopulation, meinte der Bürgermeister, das sei halt Natur.
Nun müssen sehr umfangreiche und kostspielige Rettungsmaßnahmen unternommen werden. Dies ist die Quittung Ignoranz und Untätigkeit des Bürgermeisters.
Dass CDU- Stadtverordnete in Sitzungen nicht müde werden Erfolge aufzuzählen, die eigentlich ganz selbstverständlich sind, verbessern den kritischen Allgemeineindruck nicht, den man bekommt, sieht man sich die Entwicklung rund um das Rathaus an.

Pressemitteilung der SPD Stadtverordnetenfraktion vom 27.12.2013