Neubau der Nibelungenhalle als Dreifeld-SporthalleNeubau der Nibelungenhalle als Dreifeld-Sporthalle

Die "alte" Nibelungenhalle im Januar 2016. Die Sanierung ist notwendig allerdings wirtschaftlich nicht sinnvoll. (Foto: Christopher Herbert)

Seit Jahren steht fest, dass an der in die Jahre gekommenen Nibelungenhalle am Heppenheimer Stadion umfangreiche Sanierungsarbeiten anstehen.

Die SPD hat daher bereits früh begonnen, sich Gedanken zu diesem Thema zu machen, und das Gespräch mit den Hauptnutzern, also Sportvereinen sowie der Nibelungenschule gesucht.

Auch wurde bereits im November 2014 ein Antrag eingebracht, der den Gesamtsanierungs- und –Renovierungsbedarf für die Nibelungenhalle ermitteln sollte. (zum Antrag)

Nach Begehung und ausführlichen Gesprächen mit Übungsleitern und Vereinsvertretern war schnell klar, dass ein Neubau die wirtschaftlichere Lösung ist. Dies ist auch in den politischen Gremien von Heppenheim mit wenigen Ausnahmen Konsens.

Unklar und heiß umstritten ist hierbei die Größe des Neubaus. Die SPD Fraktion legte sich hier bereits im Jahr 2015 auf die Forderung eines Neubaus einer Dreifeld-Sporthalle fest. Nur so kann gewährleistet werden, dass Schulsport, Trainingsgruppen der Vereine aber auch Wettkämpfe ohne Einschränkung gewährleistet sind. (zum Pressebericht)

Im November 2015 lag dann ein durch den Magistrat beauftragtes Gutachten mit einem Vergleich zwischen einer grundlegenden Sanierung der bestehenden Halle und alternativ dazu dem Neubau einer Zweifeld-Sporthalle vor. Dieses finden Sie hier

Die SPD Fraktion pochte auch hier weiterhin auf ihrer Forderung des Neubaus einer Dreifeld-Sporthalle. Dank guter Argumente und hervorragender Überzeugungsarbeit wurde die ursprüngliche Beschlussvorlage der Stadtverwaltung überarbeitet und der Beschlussvorschlag von „Neubau als DIN-konforme Zweifeldhalle, mit Zuschauerbereich ergänzt um das bereits heute bestehende Raumangebot. Die neue Halle wäre mit der bestehenden Halle vergleichbar.“ zu „Neubau einer Halle auf der Grundlage einer bedarfs- und nutzergerechten Planung.“ verändert.

Anfang 2016 dann folgte der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Neubau als Neubau einer Halle auf der Grundlage einer bedarfs- und nutzergerechten Planung.

Es begann die Suche nach einem geeigneten Standort für eine Zweifeld- oder Dreifeld-Sporthalle. Da die „alte“ Nibelungenhalle bis zur Fertigstellung des Neubaus weiter genutzt werden soll, steht der aktuelle Standort nicht zur Debatte. Die Nähe zur Nibelungenschule aber auch zum Stadion sind ebenfalls vorgegeben.
Die Ergebnisse der Suche liegen schließlich im Herbst 2016 vor. Diese finden Sie hier.

Ende 2016 beschlossen die städtischen Gremien mit großer Mehrheit den Neubau am Standort der „Variante 2“.

Standort des Hallenneubaus in der Draufsicht. Mit dabei noch die alte Nibelungenhalle, die bis nach Fertigstellung des Neubaus genutzt werden soll (Bild: Bauconsult, Architekten und Ingenieure)

Die Planungen konnten beginnen. 

Im Sommer 2018 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Teileinziehung der Straße „In den langen Äckern“, um somit auch die räumlichen Rahmenbedingungen für den Neubau zu schaffen.

Im Frühjahr 2019 liegen die Vorentwurfsplanungen mit Visualisierungen den städtischen Gremien vor. Diese finden Sie hier (mit allen Darstellungen)
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt diese am 19.09.2019 mit einer überwältigenden Mehrheit und nur zwei Gegenstimmen der kleinsten Fraktion, die nach wie vor die Sanierung der alten Halle will.

Der Vorentwurf des Neubaus der Nibelungenhalle als Dreifeld-Sporthalle. (Bild: Bauconsult, Architekten und Ingenieure)

Seit Ende 2019 sind die ersten Arbeiten rund ums Stadion und die Nibelungenhalle zu erkennen.

Wir freuen uns, dass unsere ursprüngliche Forderung zum Neubau einer Dreifeld-Sporthalle mehr und mehr Zustimmung gewonnen hat und bereits bald Realität ist.

Christopher Herbert, Januar 2020