Pressebericht zur Jahreshauptversammlung des OB HambachPressebericht zur Jahreshauptversammlung des OB Hambach

Der SPD-Ortsbezirk Hambach wählte am 14. September 2011 im Rahmen der Jahreshauptversammlung seinen Vorstand mit neuer Spitze.  Die zahlreich anwesenden Hambacher Sozialdemokraten besetzten eine Reihe von Funktionen neu. Der langjährige Vorsitzende Joachim Ballweg machte aus zeitlichen Gründen seine Position frei.

Auf Vorschlag des Vorstandes wurden Christopher Herbert zum ersten Vorsitzenden und Maria Müller-Holtz zur Schriftführerin gewählt. Die Positionen der zweiten Vorsitzenden und des Kassierers blieben mit Adolf Lannert und Detlev Gäbel unverändert.

Bei den weiteren Wahlen wurden als Beisitzer des neuen Vorstandes Joachim Ballweg sen., Prof. Dr. Ulrich Engel, Evelin Herbert und Andreas Höppener-Fidus gewählt. Zudem sind die Hambacher Mandatsträger aus Ortsbeirat, Stadtverordnetenversammlung, Magistrat und Kreistag feste Mitglieder des Vorstands mit Stimmrecht.

Der scheidende erste Vorsitzende Joachim Ballweg blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf das erfolgreiche Ergebnis der Kommunalwahlen im März zurück, bei denen die SPD in Hambach das beste Abschneiden in den Ortsteilen Heppenheims erreichte. Dies sei ein Zeichen dafür, dass der Ortsbezirk Hambach, und vor allem der Ortsbeirat mit der Ortsvorsteherin Renate Netzer (SPD), in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet habe. Die Hambacher SPD habe es in den letzten Jahren geschafft, einige gut besuchte Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Hier seien z.B. ein Bilderabend mit Dieter Schnabel über das „historische Hambach“, Neujahrsempfänge und das Sommerfest des Ortsbezirks zu nennen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete zudem Ortsvorsteherin Renate Netzer über den aktuellen Sachstand der Dorferneuerung, die energetische Sanierung der Schlossberghalle, das Projekt Hangsicherung und Kunstrasen für den Sportplatz, den Bau eines Buswendeplatzes in Ober Hambach, durch den der  obere Teil Hambachs  ab der Kirche  sowie Ober Hambach an eine Buslinie angeschlossen werden konnte, die Erneuerung des Burgwegs sowie erfreuliche Maßnahmen auf dem Friedhof und weiterer abgearbeitete Punkte auf der Liste des Ortsbeirates. Trotz der zahlreichen Erfolge gäbe es noch immer reichlich Themen für weiteres Handeln – so sei nur als ein Beispiel das stetig wachsende Verkehrsaufkommen aus und in den vorderen Odenwald und die daraus resultierenden Belastungen der Anlieger in Ober- und Unter-Hambach genannt.

Auch die Fraktionsvorsitzende Gaby Kurz-Ensinger gab einen Einblick in die Arbeit der SPD in der Stadtverordnetenversammlung. Seit der Kommunalwahl besteht die Fraktion aus nur noch elf Mitgliedern, was allerdings der Produktivität keinen Abbruch beschert. In naher Vergangenheit gab es bei einigen Themen in der Stadtverordnetenversammlung Grund, sich zu wundern – so wurde z.B. ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD, GLH, FDP und FWH/Pini zur Änderung der Hauptsatzung nach Beratung in den Ausschüssen von den Antragsstellern FDP und FWH/Pini abgelehnt. 
Auch ein CDU Antrag, den Magistrat auf 9 Sitze zu erweitern und in diesem Zug den hauptamtlichen ersten Stadtrat ab zu schaffen, der gerade im Wahlkampf das Steckenpferd der CDU war, sorgte in der SPD für Aufsehen – die SPD Fraktion, die seit Jahren für eine Abschaffung der hauptamtlichen Stelle des ersten Stadtrat ist, stimmte dem Antrag zu.
Ein weiteres aktuelles Thema, das mitunter kontrovers diskutiert wird, ist unter anderem ein Ärztehaus am Kreiskrankenhaus.

Pressemitteilung des SPD Ortsbezirks Hambach vom 19.09.2011