Zukunft auf dem PolizeiparkplatzZukunft auf dem Polizeiparkplatz

Schon am 
19.09.2002 konnte das Starkenburger Echo Positives aus der Sitzung des Sozialausschusses vom 17.09.2002 berichten.

HEPPENHEIM. Die seit Wochen anhaltende Diskussion um einen neuen Standort für die Skateranlage der Stadt steht vor einem für – hoffentlich – alle Seiten guten Ende: Wie in der SozialausschussSitzung am Dienstagabend zu erfahren war, kann das jetzt von der Polizei zum Parken genutzte Areal östlich des Jugendtreffs "Oase" genutzt werden. Wie Bürgermeister Ulrich Obermayr im Ausschuss mitteilte, beinhaltet der Vertrag mit der Polizei die Möglichkeit, bei Bedarf kurzfristig zu kündigen.  

In Anbetracht der (seltenen) ( ? ) Einigkeit aller Parteien, den Platz für die Anlage zu nutzen, soll der Vertrag deshalb schnellstmöglich gekündigt werden. Für die Polizei bedeutet dies im Gegenzug nicht gleich, dass sie ohne Parkplätze dasteht. Zum einen werden nämlich zunächst nur 300 der 1500 zur Verfügung stehenden Quadratmeter gebraucht, zum anderen können auf Brachfläche in Bahngleis-Nähe neue Parkplätze für die Fahrzeuge geschaffen werden. Langfristig, wurde im Sozialausschuss allerdings auch deutlich, plädieren die Stadtverordneten dafür, die gesamten 1500 Quadratmeter für Zwecke der Jugendpflege zu nutzen. Die Skateranlage soll deshalb so aufgebaut werden, dass sie künftiger erweiterter Nutzung nicht im Weg steht.  jr

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Ob unsere jugendlichen Skater im Frühjahr 2003 schon wieder über die Einrichtung rollern können ???
Dieser Erfolg für unsere Jugend hat viele "Väter" !!!
Siehe nachstehenden Komentar in "blue":

Der Erfolg hat viele Väter, oder wie funktioniert ein Meinungsbildungsprozess !
Bei dem unter 09.09.2002. beschriebenen "grünen" Ortstermin erzählte der SPD-Stadtverordneter H.Morweiser dem Stadtverordnetenvorsteher P.-O.Vock (CDU), dass er sich Tage zuvor die Parkplatzsituation in der Umgebung des Polizeipräsidiums besehen habe. Er zeigte auf, dass noch genug Parkmöglichkeit an der Straße, auf Bahngelände, auf dem Gelände der Polizei selbst, beim Roten Kreuz usw. vorhanden sei. Bei entspr. Vereinbarungen und Einrichten von Parkplätzen auf der Straße könnte auf den zur "Oase" gehörenden Besucherparkplatz der Polizei verzichtet und die Skateranlage dort aufgestellt werden; ein idealer Platz !!  P.O.Vock verneinte diese Möglichkeit und verwies auf eingegangene Verpflichtungen mit dem Lande Hessen beim Bau des Polizeipräsidiums. 
Um 19Uhr des gleichen Tages war die Skateranlage auch Gegenstand der Beratungen in der SPD-Fraktion. H.M. machte auch hier seinen Vorschlag, die Skateranlage auf den derzeitigen Polizei-Parkplatz zu versetzen und neue, andere Parkmöglichkeit – wie oben beschrieben – zu erstellen. Nach eingehender, kontroverser Diskussion erinnerte sich der SPD-Stadtverordnete E.Reiners, dass er eigentlich schon "ein Jahr mit dem selben Gedanken schwanger" ginge. Und weil ja die Verwaltung an der Stadtverordnetenversammlung vorbei mit der Polizei eine Vereinbarung getroffen hätte, müsste es ohne weiteres möglich sein, einen diesbezüglichen Änderungsantrag zu dem auf der Tagesordnung stehenden Antrag der GLH in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen. E.R. berichtete auch der Stadtverordnetenversammlung von seiner "(Schein)Schwangerschaft" und brachte den SPD-Änderungsantrag ein, der dann auch einstimmig angenommen wurde.