SPD informiert sich vor Ort über Heppenheimer TierheimSPD informiert sich vor Ort über Heppenheimer Tierheim

Das Heppenheimer Tierheim war dritte Station der diesjährigen gemeinsamen Sommertour des SPD Ortsvereins Heppenheim und der SPD-Stadtverordnetenfraktion. Inge Sokoll, 2.Vorsitzende des Tierschutzvereins, begrüßte die zwölf Gäste – unter ihnen die 1.Stadträtin Christine Bender und die Fraktionsvorsitzende Andrea Pfeilsticker. Als besonderer Gast war Sven Wingerter, SPD-Direktwahlkandidat bei der Bundestagswahl, zur Gruppe gekommen, um sich über das Tierheim zu informieren.

Inge Sokoll stellte das Heim vor, in dem 4 Tierpflegerinnen und Tierpfleger sowie zwei Auszubildende die Tiere betreuen. Hinzu kämen zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Finanziert werde das Tierheim durch einen Zuschuss der Stadt in Höhe von 8500 Euro und vor allem durch Spenden und Veranstaltungsaktivitäten.

Eine weitere wichtige Einnahmequelle seien Erbschaften. So ist der gerade in Fertigstellung befindliche Pferdestall eine Zuwendung aus einer Erbschaft und auch eine gerade neu gebaute Vorratshalle konnte so finanziert werden. „Ohne Spenden und Erbschaften könnten wir nicht überleben“, machte Sokoll deutlich.

Auf die Frage nach den Auswirkungen der Pandemie auf das Tierheim, sagte Inge Sokoll, dass es eine erhebliche Nachfrage nach Tieren gegeben habe. Homeoffice und Homeschooling wären wohl die Ursache dafür gewesen. „Besonders erfreulich ist aber, dass wenige Tiere bisher zurückgebracht wurden“, erläuterte die 2. Vorsitzende des Tierheims. Probleme der Vermittlung gebe es aber weiterhin bei alten und gebrechlichen Tieren.

Neu hinzugekommen seien aber 21 Katzen aus dem Ahrtal. Diese habe man aus Gründen der Solidarität mit den Flutopfern aufgenommen. Überhaupt gäbe es ein gute Zusammenarbeit zwischen den Tierheimen und ein gut  funktionierendes Netzwerk im Tierschutz.

Frau Sokoll führte die Gruppe auch über das große Gelände des Tierheimes und stellte die einzelnen Gehege und Anlagen mit den dort befindlichen Tieren vor. Von der Kleintierstation und den Katzenbabys waren die Besucher besonders angetan.

Sokoll machte aber auch auf das ein oder andere Problem aufmerksam. So habe bei den nun erfolgten Zubauten der Brandschutz geklärt werden müssen. Die Heppenheimer Feuerwehr habe sich aber sehr konstruktiv eingebracht und so konnte mit einem Brunnenbau eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD Heppenheim, Cornelia Weimar-Schmitt, dankte Inge Sokoll, aber auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Tierpflegerinnen und –pflegern sowie allen Sponsoren des Tierheims für ihr Engagement. Die SPD habe wichtige Informationen und gute Eindrücke über die Arbeit des Tierheims gewinnen können. „Hier werden alle Tiere gut versorgt, das ist uns und allen anderen Tierfreunden besonders wichtig“, sagte Weimar-Schmitt.

Pressemitteilung der SPD Heppenheim vom 10.08.2021