SPD warnt CDU vor Zugeständnissen

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Parkhof: Ortsverein sieht Ansiedlung eines Marktes wegen FWHPINI in Gefahr

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Heppenheim hat am Mittwoch (7.) in seiner ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung unter anderem aktuelle Themen der Heppenheimer Kommunalpolitik diskutiert.
Dabei seien, so der Vorsitzende Arne Pfeilsticker, vor allem Widersprüche erkennbar geworden, die sich aus bisher unterschiedlichen Positionen der neuen „Rathauskoalition“ zwischen CDU und FWHPINI ergeben, insbesondere zum Problem der Parkhofumgestaltung und Ansiedlung eines Lebensmittel-Vollversorgers.

Es sehe so aus, als würde die CDU Zugeständnisse an FWHPINI machen, „nur um eine hauchdünne Mehrheit zu bekommen.“ Die Freien Wähler wollten bekanntlich den Parkplatz freihalten und nur eine Randbebauung zulassen. Die gleiche Position vertrete der Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Heppenheim und frühere FDP-Fraktionsvorsitzende, Christopher Hörst.
Demgegenüber sei bisher auch von der CDU die Forderung der SPD mitgetragen worden, den südlichen Parkhof bei der Neugestaltung mit einzubeziehen. Nur so könne aus Sicht der SPD eine ausreichende Größe erreicht werden.
Wenn FWHPINI jetzt darauf bestehe, dass in einer Koalitionsvereinbarung eine Bebauung des Parkhofs Süd ausgeschlossen werde, dann werde in der Innenstadt auf Dauer ein Vollversorger und ein Frequenzbringer fehlen.

Aus dem Starkenburger Echo vom 10.09.2011