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Politik: SPD auf Stippvisite im Stadtteil Erbach – Tipps vom Behindertenbeauftragten

Dass die kommunalen Haushalte mehr als angespannt sind, ist kein Geheimnis mehr. Das durch die Wirtschaftskrise von der Regierung angeschobene Konjunkturprogramm hat aber auch in Heppenheim einiges bewegt. Es wurden wichtige Projekte vorgezogen, um die Gesamtwirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Das, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion, hat natürlich Auswirkungen auf künftige Haushalte.

Dass man die Förderungen für Sport und Kultur beibehalten will, steht außer Frage. Doch müssen viele wünschenswerte Vorhaben genau geprüft werden. Einiges wird warten müssen. Für die bevorstehenden Haushaltsberatungen geben die jeweiligen Ortsbeiräte ihre Listen mit den aus ihrer Sicht notwendigen Maßnahmen an die Verwaltung. Ein Vorschlag des Erbacher Ortsbeirates war zum Beispiel ein behindertengerechter Zugang zu dem oft genutzten Multifunktionsraum an der Rückseite der Sporthalle und weitere Bauplätze am Vordersberg. Auch der SV Erbach klagte in der Mitgliederversammlung der Sportgemeinschaft über einen fehlenden Umkleideraum in der Sporthalle. Die SPD-Fraktion wollte sich vor Ort informieren und traf sich dieser Tage vor der Sporthalle. Am Treppenabgang zum Multifunktionsraum, zeigte der Behindertenbeauftragte Helmut Bechtel Möglichkeiten auf, diesen Raum für ältere und behinderte Menschen zugänglich zu machen. Bei der Führung durch die Halle und den Außenbereich wurden Lösungsmöglichkeiten für die anstehenden Probleme aufgezeigt.Bei der Ortsbegehung nahm man die Verbindungstreppe von der Ortsstraße zum höher gelegenen Vordersberg und das gewünschte Baugelände in Augenschein. Auch der Dorfplatz war eine Station.

Aus dem Starkenburger Echo vom 18.06.2010