Heppenheimer treffen WowereitHeppenheimer treffen Wowereit

SPD: Ortsbezirk unterstützt Andrea Ypsilanti bei Mitgliederwerbung in Frankfurt

HEPPENHEIM/FRANKFURT. Beim Start einer Mitgliederwerbekampagne der SPD Hessen-Süd am Montag im Frankfurter Szene-Kino „Orfeos’s Erben“ waren auch Vertreter des SPD-Ortsbezirks Heppenheim mit dabei. Unter den 200 Genossen waren Vorstandsmitglied Nathalie Manfroi, die Vorsitzende des SPD-Ortsbezirks Ingrid Meister und der stellvertretende Vorsitzender Ralf Schmidt. Sie seien begeistert gewesen von der Ansprache der Landesvorsitzenden und Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti und des regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit, schreiben die Heppenheimer Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung.

Wowereit sei eigens aus Berlin gekommen, um die südhessische SPD bei der Vorstellung der Mitgliederwerbekampagne zu unterstützen. Zweifel an seiner Unterstützung für Andrea Ypsilanti ließ er auch nicht aufkommen. „Ich glaube, es reicht jetzt mit Herrn Koch“, rief Wowereit und löste damit stürmischen Beifall aus. „Wir sind jetzt fünf SPD-Ministerpräsidenten, das ist zu wenig“, unterstrich Wowereit. Außerdem werde es höchste Zeit, dass Deutschland wieder eine Ministerpräsidentin bekomme. „Sie hat Energie! Und es ist erneuerbare Energie“, kennzeichnete der Bürgermeister Spitzenkandidatin Ypsilanti.

Ypsilanti unterstrich, es gebe viele Gründe, mit ihr und der hessischen SPD für die Ablösung der Regierung Koch und neue Mehrheiten im Land zu kämpfen: eine gerechte Bildungspolitik, längeres gemeinsames Lernen aller Kinder, Abschaffung von Studiengebühren, aktive Familienpolitik und den Ausstieg aus der Atomkraft durch konsequenten Ausbau der regenerativen Energien.

Ypsilanti stellte die Schwerpunkte des kommenden Wahlkampfs in den Mittelpunkt der Ansprache. Sie betonte, dass die SPD als „Wir-Partei und als Mitgliederpartei“ auf das Engagement vieler ehrenamtlicher Funktionäre und Mitglieder angewiesen sei.

Nur so könne die SPD auch bei Wahlen wieder erfolgreicher werden. „Die SPD ist eine große Bürgerbewegung. Wir wollen Menschen Mut machen, nicht zu Hause sitzen zu bleiben und zu meckern, sondern zu sagen: Wir tun was“, sagte Wowereit.

Aus dem Starkenburger Echo vom 12.02.2007