„Starenkästen“ für die Verkehrserziehung„Starenkästen“ für die Verkehrserziehung

Um Sicherheit soll es gehen, und „nicht nur um Geld“, bei einem Antrag zur „stationären Verkehrsüberwachung“, den Heppenheims SPD derzeit diskutieren lässt.

Mit Hilfe der im Volksmund „Starenkästen“ genannten Apparaturen hoffen die Sozialdemokraten, zu mehr Disziplin der Kraftfahrer beizutragen – und dies speziell auf der B 460, die sich als Lorscher beziehungsweise Siegfriedstraße durch ganz Heppenheim zieht.

Im Bauausschuss musste sich Sonja Guttmann, die den Antrag für ihre Partei begründete, zunächst von Ulrike Janßen (LIZ.Linke) vorhalten lassen, einen „Schauantrag“ vorzubringen – schließlich habe LIZ.Linke schon im Juni 2011 einen entsprechenden Antrag eingebracht – ohne dass dies Folgen gehabt hätte. Guttmann verwies allerdings auf inzwischen formulierte Forderungen aus den Stadtteilen Mittershausen und Wald-Erlenbach, sich der Raser auf der Strecke anzunehmen. 

Zurückhaltend reagierten Vertreter der CDU: Christian Vock wehrte sich gegen eine „automatische Umsetzung“ des Antrages und wollte erst „konkrete Daten“, weil andernfalls der Eindruck von „Abzocke“ entstehen könne. Bürgermeister Rainer Burelbach sprach dagegen von Daten, die bereits vorlägen, dem Antrag der SPD aber zuwiderliefen: „Aber hier geht es ja wohl nur noch darum, den erklärten Willen umzusetzen.“

Aus dem Starkenburger Echo vom 24.08.2012