Eigene Halle „dringend geboten“Eigene Halle „dringend geboten“

Eichendorff-Schule: SPD-Fraktion steht Kooperation mit Kreis kritisch gegenüber

Als die SPD-Fraktion in ihrer Dialogreihe mit den Sportvereinen im Gespräch war, „kam doch einige Kritik von den Vereinen, die auf Schulsporthallen angewiesen sind“. Durch die Erweiterung der Unterrichtszeiten seien auch die Schulsporthallen oft bis zum späten Abend durch Schüler und Lehrer belegt. Die Vereine hätten darum große Probleme, gerade für ihren Schüler- und Jugendbereich vernünftige Trainingszeiten zu bekommen.

Deshalb, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Gabi Kurz-Ensinger, müsse bei dem gemeinsamen Bau einer Sporthalle an der Eichendorff-Schule in Kirschhausen mit dem Kreis die Kosten- und Nutzungsaufteilung genau geklärt sein.

Bei der vom Landrat genannten Kostenaufteilung müsste die Stadt etwa 1,6 Millionen Euro selbst tragen, und man wisse nicht, wie es bei einer Unterrichtserweiterung mit der Nutzung aussehe, so die SPD weiter. Hier seien Überlegungen, eventuell eine eigene Halle zu bauen, nicht nur sinnvoll, sondern im Interesse der nutzenden Vereine dringend geboten. Auch der Vorsitzende der Sportgemeinschaft Gerhard Knapp habe vor einem Schnellschuss, der unter Umständen am Nutzungsbedarf vorbei gehe, gewarnt. Und Synergien würden sich bei einem Bau in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz zum Beispiel schon bei den Duschgelegenheiten bieten. In einer Halle an dieser Stelle hätten auch die Fußballer Umkleide- und Duschmöglichkeiten. Auch wäre eine bessere Nutzung gewährleistet.

Bei einem solchen Ausgabevolumen müsse man verantwortungsvoll prüfen und planen. Hier wolle die CDU zur Finanzierung „andere Sachen“ zurückstellen, um das Projekt schnell durchzuziehen. Auf wessen Kosten dies geschehen solle, verschweige die CDU. Sicher sei, dass die CDU nicht am Ersten Stadtrat und auch nicht am parlamentarischen Abend sparen wolle. Einig sei man sich auch gewesen, dass nicht bei den Vereinen gespart werden soll.
Bei der Beratung über das Hauhaltssicherungskonzept, heißt es weiter, „wirft sie gebetsmühlenartig der Verwaltung vor, keine konkreten Sparvorschläge zu machen. Sie selbst macht jedoch nur Vorschläge, die zusätzlich Geld kosten.“

Aus dem Starkenburger Echo vom 19.02.2011