Gerhard Herbert bleibt Heppenheims SPD-ChefGerhard Herbert bleibt Heppenheims SPD-Chef

Der geschäftsführende SPD-Vorstand in Heppenheim: von links Simone Reiners, Heinz Leib, Kerstin Herbert, Gerhard Herbert und Cornelia Weimar. Foto: Dagmar Jährling

130 Mitglieder hat der Ortsverein Heppenheim der Soziademokraten. Die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner CDU läuft eigenen Angaben zufolge gut in der Stadt.

Gerhard Herbert bleibt Vorsitzender der Heppenheimer SPD: Bei der Mitgliederversammlung wurde er einstimmig wieder gewählt. „Wie einst Martin Schulz“ scherzte einer aus der Versammlung. Doch auch seine Mitstreiter im Vorstand wurden ebenso überzeugend in ihren Ämtern bestätigt: seine Stellvertreterin Cornelia Weimar-Schmitt, Schriftführerin Simone Reiners, Kassierer Heinz Leib sowie Pressereferntin Kerstin Herbert. Zu den Beisitzern kamen Norbert Schmitt, Jürgen Bessinger und Hartmut Dambier neu hinzu.

130 Mitglieder hat der Ortsverein Heppenheim der Soziademokraten. Eine Zahl, die seit Jahren recht konstant ist. Man habe eine bewegte Zeit hinter sich, so Herbert, und verwies auf die Kommunalwahlen, an deren Ende sowohl im Kreis als auch in der Stadt eine große Koalition mit der CDU stand. In Heppenheim habe man viele gemeinsame Punkte mit den Christdemokraten. Der Vorsitzende verwies auf den Neubau der Nibelungen-Halle und die Umgestaltung des Amtshofes zum Kulturzentrum. Eigene Akzente habe man mit der Aktion „Sitzbare Stadt“ gesetzt. Zufrieden ist man, dass die SPD mit Christine Bender die Erste Stadträtin stellt und Andrea Pfeilsticker der Fraktion vorsitzt. Mit Thomas Eck steht ein Sozialdemokrat dem Sozial-, Kultur- und Sportausschuss vor.

Eine Umfrageaktion in der Fußgängerzone im Mai sei mittlerweile ausgewertet worden. Nun würde überlegt, welche von den Bürgern angesprochenen Themen priorisiert werden. Neben Nibelungen-Halle und Amtshof stehen weitere „große Brocken“ auf der Agenda für die Zukunft: etwa der Ausbau des Radwegenetzes und der Grünzug.
 
Andrea Pfeilsticker blickte positiv auf die zurückliegenden zweieinhalb Jahre Groko in Heppenheim zurück: „Die Zusammenarbeit ist gut und vertrauensvoll. Viele Projekte laufen.“ Sie informierte darüber, dass derzeit nach einem Architekten für die geplante Halle gesucht werde, die Sanierung des Metzendorf-Hauses „einigermaßen im Zeitplan“ sei und in Sachen Amtshof-Umgestaltung im ersten Schritt ein Konzept zur Umgestaltung der Heizungsanlage in Auftrag gegeben worden sei. Das Baugebiet Nordstadt II sei auf dem Weg. Im Bereich des Neubaugebietes „Alte Kaute“ sei man dran, dass dort sozialer und bezahlbarer Wohnraum entstünde. Das sei in der vorangegangen Koalition nicht umgesetzt worden. Nun bestehe Konsens, dieses Vorhaben an dieser Stelle umzusetzen.
 
Sehr am Herzen liegt der SPD eigenen Angaben zufolge der ÖPNV – die Stadtbusse fahren ab dem Winterfahrplan keine Acht mehr durch Heppenheim, es gibt dann zwei Linien, in die auch die neuen Baugebiete miteinbezogen werden. Parksituation, die Grunderneuerung der B3, der Bau eines Kreisels auf der B3 in Höhe des Erbacher Tals sowie die Sanierung von Bahn- und Autobahnbrücke seien wichtige anstehende Bauprojekte.
 
Monika Hardt-Holler blickte auf die Veranstaltungen des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen zurück und lud zu einer Veranstaltung mit dem Landtagskandidaten Marius Schmitt am 5. September sowie zu einem Vortrag über „I-Health“ im November ein.
 
Der SPD Ortsverband lädt zudem am 1. September zum Sommerfest nach Hambach in die „Rose“ ein.

Aus dem Starkenburger Echo vom 25.08.2018