JugendförderungJugendförderung

Antrag der SPD- Fraktion Heppenheim 

Die Jugendförderung in Heppenheim muss gestärkt werden, war eine Aussage des Bürgermeisterkandidaten und derzeitigen Ersten Stadtrates Gerhard Herbert in seinem veröffentlichen Zwölfpunkteprogramm. Dort machte er bereits deutlich, dass er mit der Stadtjugendpflege, den Schulen, Verbände, Vereine und auch Betriebe an einem Projekt Jugendförderung zusammenarbeiten möchte.

Schon vor dem Jahresende 2004 hatte er sich bei Nachbarkommunen umgeschaut, wie man dort die Jugendarbeit angeht.

Da die Stadt Viernheim diese Art Jugendförderung erfolgreich praktizierte, hat er sich mit seinem zukünftigen Kollegen, dem Bürgermeister von Viernheim, Matthias Baaß, in Verbindung gesetzt und ihn zu einem Informationsabend nach Heppenheim eingeladen. Baaß berichtete über anfängliche Anlaufschwierigkeiten. Man brauche schon etwas Geduld. Das Projekt hat sich unter Mitwirkung aller Fraktionen und anderer Beteiligter langsam entwickelt. Es stellten sich dann erste Erfolge ein. Heute ist man in Viernheim stolz auf eine gut funktionierende Jugendförderung.

Die Jugendlichen können  neben Über-Mittag- Betreuung, Hausaufgabenunterstützung, schulunterstützuender Sozialarbeit und pädagogische Nachmittagsangebote wählen.

Grund genug für die SPD- Fraktion in Absprache mit dem Ersten Stadtrat Gerhard Herbert einen Prüfantrag zu stellen.

Die Stadtverordnetenversammlung soll den Magistrat beauftragen zu überprüfen, ob im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Heppenheimer Schulen Betreuungsprojekte eingerichtet werden können. Man kann hier die Erfahrungen ähnlicher Projekte an Schulen der Stadt Viernheim hinzuziehen, wobei aber hierzu die Rückkopplung mit Heppenheims Schulen, d.h. deren Lehrerschaft, den Elternbeiräten und den Schülervertretungen erfolgen muss. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Erreichbarkeit von Jugendlichen in Heppenheim im Rahmen der städtischen Sozialarbeit ein Problem ist, welches durch das Zentrum B3 nicht in genügendem Umfang gelöst werden kann. Um Zielgruppen möglichst in großer Breite ansprechen zu können, bzw. für diese Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, sollte dorthin gegangen werden, wo eben diese Jugendliche sind. Das sind nun mal die Schulen und deren Umfeld.

Die SPD- Fraktion und der Erste Stadtrat erhoffen sich die Ünterstützung aller Fraktionen.